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Datenschutzerklärung

Datenschutz auf einen Blick

  • Verantwortlich bin ich, Peter Schröter (Abschnitt 2).
  • Beim Besuch der Website fallen technische Zugriffsdaten an (Abschnitt 3.3). Ich setze kein Drittanbieter-Tracking ein.
  • Bei Anfragen und Wunschterminen verarbeite ich Ihre Kontaktdaten (Abschnitte 4 und 6). Angaben zu Ihrer Gesundheit sind freiwillig (Abschnitt 4).
  • Gesundheitsdaten dokumentiere ich erst, nachdem Sie ausdrücklich eingewilligt haben. Die Einwilligung können Sie jederzeit widerrufen (Abschnitte 7.1, 8.1 und 9.6). Von der Übermittlung per unverschlüsselter E-Mail rate ich dringend ab. Der Text im Nachrichtenfeld des Kontaktformulars wird bereits in Ihrem Browser Ende-zu-Ende-verschlüsselt (Abschnitt 4.1a), E-Mails können Sie mit OpenPGP verschlüsseln (Abschnitt 4.4). Gesundheitsangaben besprechen wir dennoch am liebsten im Gespräch, oder Sie nutzen den Upload-Link (Abschnitte 4.1, 4.4, 8.1a und 8.1b).
  • Wenn ich eine Behandlung dokumentiere, führe ich eine Behandlungsakte. Sie wird 10 Jahre nach Abschluss der Behandlung aufbewahrt (Abschnitte 8.1 und 8.6).
  • Weitergabe erfolgt nur im genannten Umfang, zum Beispiel an Labore oder auf Ihren Wunsch an andere Behandelnde. Dienstleister für Hosting und Reverse-Proxy verarbeiten Daten nur in meinem Auftrag (Abschnitt 8.5).
  • Ihre Rechte auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung, Übertragbarkeit, Widerruf, Widerspruch und Beschwerde finden Sie in Abschnitt 9.

Als Heilpraktiker messe ich dem Schutz Ihrer persönlichen Daten und insbesondere Ihrer Gesundheitsdaten höchste Priorität bei. Dieses Vertrauen erstreckt sich auch auf die technische Infrastruktur, die ich dafür nutze.

  • Die Website liegt bei Hostingwerk.de. Die Dienste, mit denen Sie in Kontakt kommen (Terminkalender, Formulare und Umfragen, Signatur, Dokumentenaustausch, Secrets, Chat und Videosprechstunde), nenne ich „Schröter-Cloud“. Ich betreibe sie selbst. Sie laufen über einen Reverse-Proxy bei OVHcloud (Abschnitte 3.1 und 8.3). Hostingwerk und OVHcloud sind Auftragsverarbeiter (Abschnitt 8.5).
  • Für Gesundheitsdaten biete ich Ende-zu-Ende-verschlüsselte Wege an, darunter der Text im Nachrichtenfeld des Kontaktformulars und OpenPGP-verschlüsselte E-Mail (Abschnitte 4.1, 4.4 und 8.1a bis 8.1c).
  • Ich nutze keine Werbenetzwerke, kein Drittanbieter-Tracking und keine Content Delivery Networks. Zur Angriffsabwehr werden Angreifer-IP-Adressen an CrowdSec in Frankreich gemeldet (Abschnitt 8.4).

Nachfolgend informiere ich Sie gemäß der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) und dem Telekommunikation-Digitale-Dienste-Datenschutz-Gesetz (TDDDG) über Art, Umfang und Zweck der Verarbeitung personenbezogener Daten.

Verantwortlicher im Sinne des Art. 4 Nr. 7 DSGVO und der sonstigen in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union geltenden Datenschutzgesetze ist:

Peter Schröter
Heilpraktiker
c/o IP-Management #12288
Ludwig-Erhard-Straße 18
20459 Hamburg, Deutschland

Telefon: +49 171 350 72 94
E-Mail: datenschutz@peterschroeter.de
Website: https://peterschroeter.info

Ich arbeite von Berlin aus, Behandlungen erfolgen im Hausbesuch. Die Anschrift in Hamburg ist meine Postadresse. Zuständige Datenschutzaufsichtsbehörde ist daher die in Abschnitt 9.8 genannte Berliner Aufsichtsbehörde für Datenschutz und Informationsfreiheit.

Eine datenschutzbeauftragte Person ist nicht benannt. Anfragen zum Datenschutz richten Sie an die oben genannten Kontaktdaten.

3.1 Webhosting über Hostingwerk.de

Die Website wird auf Servern des deutschen Hosting-Dienstleisters Hostingwerk.de (Feyer Media GmbH, Eibenweg 42, 42111 Wuppertal, Deutschland) gehostet. Der Serverstandort ist Deutschland.

Mit Hostingwerk.de besteht ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung (AVV) gemäß Art. 28 DSGVO. Hostingwerk setzt für das Server-Hosting und die Domainregistrierung Unterauftragnehmer mit Sitz in Deutschland ein.

3.2 Verschlüsselung (TLS/SSL)

Die Website nutzt aus Sicherheitsgründen und zum Schutz der Übertragung vertraulicher Inhalte eine Transportverschlüsselung mittels TLS. Die Verschlüsselung schützt die Daten, die Sie an mich übermitteln, auf dem Transportweg vor dem Mitlesen durch Dritte. Eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (E2EE) geht darüber hinaus: Der Inhalt wird schon auf Ihrem Gerät verschlüsselt, und nur der Empfänger kann ihn lesen (Abschnitt 4.1a).

3.3 Server-Logfiles

Beim Aufruf der Website erhebt und speichert der Webserver automatisch technische Informationen in sogenannten Server-Logfiles:

  • Browsertyp und Browserversion
  • verwendetes Betriebssystem
  • Referrer-URL (die zuvor besuchte Seite)
  • Hostname des zugreifenden Rechners
  • Datum und Uhrzeit der Serveranfrage
  • IP-Adresse des anfragenden Geräts

Diese Daten werden nicht mit anderen Datenquellen zusammengeführt.

Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse an der technischen Bereitstellung, Stabilität, Fehlersuche und Abwehr missbräuchlicher Angriffe, Art. 32 DSGVO). Die Logfiles werden nach 7 Tagen gelöscht.

3.4 Cookies

Die Website selbst setzt keine Cookies. Die Dienste der Schröter-Cloud setzen nur technisch notwendige Cookies, die für die Sitzung und den Schutz vor missbräuchlichen Anfragen erforderlich sind.

Rechtsgrundlage: § 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG, für die dabei verarbeiteten Daten Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse an der technisch fehlerfreien Bereitstellung der Dienste).

4.1 Allgemeines Kontaktformular

Wenn Sie über das Kontaktformular mit mir in Verbindung treten, werden folgende Angaben erhoben:

  • Name
  • E-Mail-Adresse
  • Freitext-Nachricht
  • Telefonnummer (optional)
  • Betreff/Anliegen

Im Feld „Ihr Anliegen“ wählen Sie aus einer Liste, worum es geht. Ich nutze die Auswahl, um Ihre Anfrage dem passenden Angebot zuzuordnen und gezielt zu beantworten. Das Kontaktformular ist für allgemeine und organisatorische Anfragen vorgesehen. Soweit Sie in der Freitext-Nachricht von sich aus Angaben zu Ihrem Gesundheitszustand, Beschwerden oder Vorerkrankungen machen, handelt es sich um besondere Kategorien personenbezogener Daten im Sinne des Art. 9 Abs. 1 DSGVO. Gesundheitsangaben besprechen wir am liebsten im Gespräch. Möchten Sie diese dennoch über das Formular mitteilen, ist der Nachrichtentext Ende-zu-Ende-verschlüsselt (Abschnitt 4.1a). Bitte beschränken Sie Gesundheitsangaben auf das Nötigste und tragen Sie diese nur im Nachrichtenfeld ein, weil die übrigen Angaben nur transportverschlüsselt sind. Von unverschlüsselten E-Mails mit Gesundheitsangaben rate ich dringend ab (Abschnitt 4.4). Am Formular weise ich Sie auf diese Erklärung hin. Für freiwillige Gesundheitsangaben willigen Sie über ein gesondertes Kästchen ausdrücklich ein. Haben Sie das Kästchen nicht gesetzt und dennoch Gesundheitsangaben in die Nachricht geschrieben, lösche ich die Nachricht, sobald ich die Gesundheitsangaben erkannt habe. Ich verwende nur Ihre Kontaktdaten, um mich bei Ihnen zu melden, und nicht die Gesundheitsangaben. Haben Sie das Kästchen gesetzt, verwende ich Ihre Gesundheitsangaben nur zur Bearbeitung Ihrer Anfrage. In eine Behandlungsakte übernehme ich sie erst nach der Einwilligung nach Abschnitt 8.1. Bitte beachten Sie dazu auch die Hinweise zur E-Mail in Abschnitt 4.4.

Rechtsgrundlage: Für Ihre Anfrage und die organisatorische Bearbeitung Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (vorvertragliche Maßnahmen), für freiwillige Gesundheitsangaben Art. 6 Abs. 1 lit. a in Verbindung mit Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO (ausdrückliche Einwilligung).

Die Bereitstellung der Pflichtangaben (Name, E-Mail-Adresse, Anliegen und Nachricht) ist nicht gesetzlich vorgeschrieben, ich benötige sie aber, um Ihre Anfrage zu beantworten. Alle weiteren Angaben, auch zu Ihrer Gesundheit, sind freiwillig. Die Angabe Ihrer Telefonnummer verringert den Aufwand für mögliche Rückfragen, etwa zu Termin und Anfahrt.

4.1a Verschlüsselung der Nachricht

Der Text im Feld „Nachricht“ wird in Ihrem Browser mit OpenPGP verschlüsselt, bevor das Formular abgesendet wird. Das geschieht automatisch. Es ist eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (E2EE): Der Text ist schon auf Ihrem Gerät verschlüsselt, und nur ich kann ihn mit meinem privaten Schlüssel lesen. Der Hosting-Anbieter (Abschnitt 3.1), die am E-Mail-Versand beteiligten Server (Abschnitt 4.3) und der Übertragungsweg sehen nur den verschlüsselten Text. Das geht über die Transportverschlüsselung hinaus, die nur die Verbindung zum Server schützt (Abschnitt 3.2). Die dafür nötige Verschlüsselung läuft über ein WordPress-Plugin auf Basis von OpenPGP, das von dieser Website selbst ausgeliefert wird. Ihr Browser verbindet sich dafür nicht mit Dritten.

Nicht Ende-zu-Ende-verschlüsselt werden Name, E-Mail-Adresse, Telefonnummer und Anliegen sowie die technischen Angaben, die beim Seitenaufruf und beim Versand anfallen (Abschnitt 3.3). Sie werden nur transportverschlüsselt übertragen. Ob Sie das Kästchen zur Einwilligung gesetzt haben, steht in der E-Mail im Klartext.

Ist Ihr Gerät oder Ihr Browser kompromittiert, zum Beispiel durch Schadsoftware oder eine schädliche Browser-Erweiterung, kann die Nachricht schon vor der Verschlüsselung mitgelesen werden. Darauf habe ich keinen Einfluss. Gelingt die Verschlüsselung nicht, etwa weil JavaScript deaktiviert ist, wird das Formular nicht abgesendet. Sie erreichen mich dann telefonisch oder per E-Mail.

Die Verschlüsselung ist eine Sicherheitsmaßnahme nach Art. 32 DSGVO. Die Rechtsgrundlage der Verarbeitung steht in Abschnitt 4.1.

4.1b Vormerkung für Fastengruppen

Wählen Sie als Anliegen die Vormerkung für Fastengruppen, speichere ich Ihren Namen, Ihre E-Mail-Adresse und, wenn Sie sie angegeben haben, Ihre Telefonnummer, um mich bei Ihnen zu melden, sobald Fastengruppen angeboten werden. Ich melde mich über die Kontaktdaten, die Sie hinterlassen haben. Die Vormerkung ist unverbindlich und freiwillig. Ich gebe sie nicht an Dritte weiter. Ich lösche Ihre Angaben, sobald der Zweck entfällt, etwa weil keine Gruppen zustande kommen oder Sie die Vormerkung zurücknehmen. Sie können die Vormerkung jederzeit zurücknehmen, formlos an die in Abschnitt 2 genannten Kontaktdaten.

Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (vorvertragliche Maßnahme auf Ihre Anfrage).

4.2 Rückrufformular („Rückruf anfragen“ im Footer)

Im Fußbereich der Website wird ein kompaktes Rückrufformular vorgehalten. Gemäß dem Grundsatz der Datenminimierung (Art. 5 Abs. 1 lit. c DSGVO) werden ausschließlich die für eine telefonische Kontaktaufnahme erforderlichen Daten erhoben:

  • Name
  • Telefonnummer

Auf die Erhebung einer E-Mail-Adresse oder eines Freitextfeldes wird verzichtet. Ohne Name und Telefonnummer kann ich Sie nicht zurückrufen. Am Formular weise ich Sie auf diese Erklärung hin.

Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (vorvertragliche Maßnahmen auf Ihre Anfrage).

4.3 E-Mail-Versand

Der Versand von E-Mails, die über die Formulare der Website, über Cal.com und über DocuSeal erzeugt werden, erfolgt über den SMTP-Server des deutschen Webhosters Hostingwerk.de. Der Text des Nachrichtenfelds wird dabei bereits Ende-zu-Ende-verschlüsselt übergeben (Abschnitt 4.1a), die übrigen Angaben nicht.

Rechtsgrundlage: wie bei dem jeweiligen Vorgang (Abschnitte 4.1, 4.2, 6.2 und 7.1).

4.4 E-Mail

Sie können mich auch per E-Mail erreichen. Ich erhalte dabei Ihre E-Mail-Adresse, den Zeitpunkt, den Betreff und den Inhalt Ihrer Nachricht. E-Mail ist ohne zusätzliche Verschlüsselung nicht Ende-zu-Ende-verschlüsselt, auf dem Übertragungsweg können Dritte Metadaten und je nach Verbindung auch Inhalte zur Kenntnis nehmen. Sie können mir E-Mails auch mit OpenPGP verschlüsselt senden. Dann ist der Inhalt der Nachricht Ende-zu-Ende-verschlüsselt, Absender, Empfänger und Betreff bleiben dagegen lesbar. Meinen öffentlichen Schlüssel finden Sie auf dem Schlüsselserver keys.openpgp.org, der Fingerabdruck lautet: EB02 44D2 7209 A289 4F70 5C66 1D3F 6031 16DB A87E. Bitte prüfen Sie den Fingerabdruck, bevor Sie sich auf den Schlüssel verlassen. Auch hier gilt: Ist Ihr Gerät oder Ihr E-Mail-Programm kompromittiert, kann die Nachricht schon vor der Verschlüsselung mitgelesen werden. Ich rate dringend davon ab, mir Gesundheitsdaten unverschlüsselt per E-Mail zu senden. Nutzen Sie stattdessen das persönliche Gespräch (auch telefonisch), eine Videosprechstunde, den Upload-Link (siehe Abschnitte 8.1a und 8.1b) oder eine mit OpenPGP verschlüsselte E-Mail. Ich antworte auf demselben Weg, sofern Sie keinen anderen nennen. Teilen Sie mir dennoch Gesundheitsdaten mit und liegt noch keine Einwilligung nach Abschnitt 8.1 vor, lösche ich die E-Mail, sobald ich die Gesundheitsangaben erkannt habe. Ich verwende sie nicht und übernehme sie nicht in eine Akte. Ich verwende nur Ihre Kontaktdaten, um mich bei Ihnen zu melden.

Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO für Ihre Kontaktdaten und meine Antwort. Gesundheitsdaten verwende ich ohne vorherige Einwilligung nicht, ihre Löschung folgt daraus (Art. 17 Abs. 1 lit. d DSGVO). Liegt eine Einwilligung nach Abschnitt 8.1 vor, gilt diese.

4.5 Speicherdauer regulärer Kontaktanfragen

Formularanfragen und E-Mails, die in meinem Postfach eingehen, werden gelöscht, sobald klar ist, dass kein Behandlungsverhältnis entsteht (Abschnitt 8.6). Nachrichten mit Gesundheitsangaben, bei denen weder das Kästchen am Formular gesetzt ist noch eine Einwilligung nach Abschnitt 8.1 vorliegt, lösche ich sofort (Abschnitte 4.1 und 4.4). Nachrichten mit gesetztem Kästchen lösche ich, sobald klar ist, dass kein Behandlungsverhältnis entsteht. Führt eine Anfrage zu einem Behandlungsvertrag, gehen die Daten in die Behandlungsakte über und unterliegen den Aufbewahrungsfristen nach Abschnitt 8.6.

4.6 Telefon

Rufen Sie mich an oder rufe ich auf Ihre Anfrage zurück, erhalte ich Ihre Rufnummer, sie erscheint in der Anrufliste meines Telefons. Gespräche zeichne ich nicht auf. Notizen, etwa zu einem Termin oder einem Rückruf, mache ich nur, soweit ich sie dafür brauche. Gesundheitliches können Sie am Telefon besprechen (Abschnitt 8.1). Ich dokumentiere es nur nach Ihrer ausdrücklichen Einwilligung.

Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Die Rufnummer und Notizen lösche ich, sobald der Zweck der Anfrage erledigt ist (Abschnitt 4.5).

Zum Schutz der Webformulare vor automatisierten Zugriffen (Spam, Brute-Force) setzt diese Website ein automatisches Prüfverfahren ein.

Es setzt keine Cookies und übermittelt keine Daten an Dritte.

Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse an der Abwehr automatisierter Angriffe und an der Netz- und Informationssicherheit, Art. 32 DSGVO).

Sie können Wunschtermine online auswählen und anfragen. Verbindlich wird ein Termin erst mit meiner Bestätigung. Hierfür kommt die quelloffene Terminplanungssoftware Cal.com zum Einsatz.

6.1 Zwei-Klick-Lösung

Das Kalendermodul ist über eine Zwei-Klick-Lösung eingebunden. Beim bloßen Laden der Website wird keine Verbindung zum Server des Terminkalenders aufgebaut. Erst wenn Sie die Schaltfläche aktiv anklicken („Terminkalender laden“), stellt Ihr Browser eine Verbindung zur Subdomain cal.schroeter-cloud.de her. Dieser Abruf ist die von Ihnen angeforderte Funktion.

Cal.com gehört zur Schröter-Cloud. Es findet keine Übertragung von Daten an den Softwareanbieter Cal.com statt.

Rechtsgrundlage: für den Abruf des Kalendermoduls § 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG, für die Daten Ihrer Terminanfrage Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Abschnitt 6.2).

6.2 Erhobene Daten und Verarbeitungszweck

Bei der Terminanfrage werden folgende Daten erhoben:

  • Name und Vorname
  • Adresse des Behandlungsorts
  • E-Mail-Adresse
  • Telefonnummer, sofern für Rückfragen angegeben
  • gewünschte Terminart, Datum und Uhrzeit
  • gegebenenfalls organisatorische Anmerkungen

Die Daten werden zur Vorbereitung, Organisation und Bestätigung des Termins verwendet.

Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen oder Erfüllung eines Behandlungsvertrags). Die Bereitstellung ist nicht gesetzlich vorgeschrieben. Ohne Name, Adresse des Behandlungsorts und E-Mail-Adresse kann ich den Termin nicht bestätigen.

6.3 Speicherdauer

Nach Durchführung des Termins verbleiben die Daten der Terminanfrage als Terminnachweis und, soweit eine Rechnung entsteht, im Rahmen der Fristen nach Abschnitt 8.6. Kommt kein Termin zustande, werden sie gelöscht, sobald der Zweck der Anfrage erledigt ist (Abschnitt 8.6).

Die Einwilligung in die Verarbeitung von Gesundheitsdaten (Abschnitt 8.1) hole ich digital über DocuSeal ein. Den Link erhalten Sie zusammen mit der Terminbestätigung der Online-Terminanfrage (Cal.com) oder per E-Mail.

7.1 Einwilligung per DocuSeal

Über DocuSeal bestätigen Sie in zwei getrennten Schritten, dass Sie diese Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen haben und dass Sie ausdrücklich in die Verarbeitung Ihrer Gesundheitsdaten zur Behandlung einwilligen. Sie unterschreiben elektronisch. Gesundheitsdaten werden dabei nicht erhoben. Sie können die Einwilligung auch auf Papier oder als unterschriebenes Formular erteilen, das Sie mir über den Upload-Link oder per E-Mail zusenden (Abschnitt 8.1).

DocuSeal gehört zur Schröter-Cloud. Es findet keine Übertragung von Daten an die Entwickler von DocuSeal statt. Verarbeitet werden Ihr Name, Ihre E-Mail-Adresse und der Status der E-Mail-Verifizierung, der Zeitpunkt der Unterzeichnung, eine technische Sitzungs-ID, die IP-Adresse zum Signaturzeitpunkt, Browser- und Betriebssystemangaben (User-Agent), die Zeitzone und Ihre visuelle Signatur, manipulationssicher im erzeugten PDF. Diese Angaben im Signaturprotokoll des Dokuments dienen ausschließlich dem Nachweis der Signatur. Aufruf und Unterzeichnung erfolgen über eine TLS-gesicherte Verbindung und den Reverse-Proxy (Abschnitt 8.3). Nach dem Unterschreiben können Sie das Formular direkt herunterladen oder sich auf Wunsch eine Kopie per E-Mail senden lassen (Abschnitt 4.3). Ohne Name und E-Mail-Adresse kann ich die Einwilligung nicht digital einholen.

Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (vorvertragliche Maßnahmen), für den Nachweis der Einwilligung (Art. 7 Abs. 1 DSGVO) Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse am Nachweis der Einwilligung). Das unterschriebene PDF übernehme ich in die Behandlungsakte (Abschnitt 8.6). Kommt kein Behandlungsverhältnis zustande, wird der Vorgang gelöscht, sobald klar ist, dass kein Behandlungsverhältnis entsteht (Abschnitt 8.6).

7.2 Vorab-Anamnese (noch nicht aktiv)

Die digitale Vorab-Anamnese ist derzeit nicht aktiviert. Die folgenden Angaben gelten ab dem Zeitpunkt der Aktivierung.

Künftig können Sie den Anamnesebogen vorab digital ausfüllen und signieren. Dabei werden zusätzlich erhoben:

  • Stammdaten: Vorname, Geburtsdatum, Anschrift, Telefonnummer
  • Gesundheitsdaten (Art. 9 Abs. 1 DSGVO): alle Angaben, die der Anamnesebogen abfragt, zum Beispiel Vorerkrankungen, aktuelle Beschwerden, Medikation, Allergien, Impfstatus, bisherige therapeutische Maßnahmen und Operationen sowie familiäre Dispositionen, soweit für die Behandlung erheblich

Die digitale Voraberhebung ist freiwillig, erleichtert mir jedoch die Vorbereitung. Sie sind nicht verpflichtet, Angaben zu Ihrer Gesundheit zu machen. Ohne diese Angaben ist keine oder nur eine eingeschränkte Behandlung möglich.

Rechtsgrundlagen: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO für die vorvertraglichen Maßnahmen. Für Gesundheitsdaten Ihre ausdrückliche Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a in Verbindung mit Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO). Für die Dokumentation und Aufbewahrung gelten die Abschnitte 8.1 und 8.6. Das ausgefüllte PDF übernehme ich in die Behandlungsakte. Eine Kopie per E-Mail wird nicht versendet, Sie können das Formular nach dem Abschluss herunterladen.

8.1 Behandlungsakte

Soweit ich eine Behandlung oder Begleitung dokumentiere, zum Beispiel eine Fastenbegleitung, führe ich dazu eine Behandlungsakte. Notizen zur Behandlung, darunter Anamnese, Verlauf und Befunde, führe ich digital und Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Auf die Behandlungsakte habe nur ich Zugriff. Die Behandlungsakte unterliegt der Frist nach Abschnitt 8.6. Für die Behandlung benötige ich Angaben zu Ihrer Gesundheit, zum Beispiel zu Beschwerden, Vorerkrankungen oder Medikation, damit ich Ihre Situation einschätzen und Sie angemessen beraten und behandeln kann. Sie sind nicht verpflichtet, diese Angaben zu machen. Ohne diese Angaben ist keine oder nur eine eingeschränkte Behandlung möglich.

Rechtsgrundlage: Gesundheitsdaten, die ich für die Behandlung aufschreibe oder dokumentiere, verarbeite ich nur mit Ihrer vorherigen ausdrücklichen Einwilligung (auf Papier, digital signiert oder als unterschriebenes Formular; Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO), daneben für die Durchführung des Behandlungsvertrags und die Dokumentationspflicht (Art. 6 Abs. 1 lit. b und c DSGVO in Verbindung mit § 630f BGB). Die Einwilligung können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Danach kann ich Sie nicht weiter behandeln, soweit die Behandlung Gesundheitsdaten voraussetzt. Nach dem Widerruf bewahre ich die Akte nur noch auf, soweit ich sie zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötige (Art. 9 Abs. 2 lit. f DSGVO in Verbindung mit Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO und § 630f Abs. 3 BGB). Die Dauer von zehn Jahren nach Abschluss der Behandlung steht in Abschnitt 8.6.

8.1a Videosprechstunde

Für geschützte Videosprechstunden und informative Gruppengespräche, etwa Vorträge oder Informationsabende, wird der Videodienst der Schröter-Cloud (Talk) eingesetzt. Die Teilnahme erfolgt über einen Link in Ihrem Browser, ein Konto brauchen Sie nicht. Dabei geben Sie einen Namen ein, ein Pseudonym genügt. Den Link verschicke ich nur an die Personen, die ich einlade. Die Videosprechstunden sind bei der Teilnahme im Browser Ende-zu-Ende-verschlüsselt, auch in Gruppen. Chatnachrichten sind davon ausgenommen (Abschnitt 8.2). Gruppengespräche zeichne ich nicht auf und dokumentiere sie nicht. Fragen zu Ihrer eigenen Gesundheit können Sie in der Gruppe stellen, müssen es aber nicht. Bitte teilen Sie dabei nur mit, was Sie den anderen Teilnehmenden gegenüber offenlegen möchten. Der eingegebene Name ist im Raum für mich und die anderen Teilnehmenden sichtbar. Den Raum lösche ich nach einem Gruppengespräch, bei Einzelgesprächen, sobald sein Zweck erledigt ist. Mit dem Raum wird auch der Name gelöscht. Den Aufruf protokolliert der Reverse-Proxy mit IP-Adresse und Zeitpunkt höchstens 7 Tage (Abschnitt 8.3). In Gruppengesprächen sehen und hören sich die Teilnehmenden gegenseitig. Ich kann nicht beeinflussen, was andere Teilnehmende mit dem Gehörten tun.

Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Gesundheitsdaten, die ich dabei aufschreibe oder dokumentiere, unterliegen Abschnitt 8.1. Gespräche zu meinem Angebot, bei denen ich nichts dokumentiere, brauchen die Einwilligung nach Abschnitt 8.1 nicht.

8.1b Austausch von Dokumenten und Unterlagen

Befunde, Arztbriefe, ausgefüllte Anamnesebögen und andere Unterlagen mit Gesundheitsdaten können Sie über einen Upload-Link hochladen, den ich Ihnen zur Verfügung stelle. Die Dateien werden bereits in Ihrem Browser Ende-zu-Ende verschlüsselt. Den Link zur hochgeladenen Datei senden Sie mir, zum Beispiel per E-Mail. Umgekehrt stelle ich Ihnen Unterlagen mit Gesundheitsdaten über einen Download-Link bereit, bei dem die Dateien ebenfalls Ende-zu-Ende verschlüsselt sind. Diese Links sind auf höchstens 7 Tage befristet, danach löscht der Dienst die Dateien automatisch. Auf Wunsch vereinbare ich vorab ein Passwort oder eine PIN mit Ihnen als zusätzliche Schutzschicht.

Unterlagen ohne Gesundheitsdaten, etwa Informationsmaterial zum Fasten oder zu meinen Angeboten, stelle ich über einen Freigabelink bereit, der auf höchstens 30 Tage befristet ist, oder schicke sie per E-Mail (Abschnitt 4.4). Gesundheitsdaten gehören nicht in diesen Weg.

Der Aufruf eines solchen Links ist vom Besuch der Website unabhängig und läuft wie alle Dienste der Schröter-Cloud über den Reverse-Proxy (Abschnitt 8.3).

Der Link ist für den einzelnen Austausch bestimmt und nicht für eine öffentliche Ablage. Übermittelte Behandlungsdokumente gehen in die Behandlungsakte über und unterliegen der Frist nach Abschnitt 8.6.

Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO für den einzelnen Austausch, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO für die technischen Zugriffsdaten (berechtigtes Interesse an Betrieb und Sicherheit des Dienstes), für Gesundheitsdaten gilt Abschnitt 8.1.

8.1c Secrets, Formulare und Umfragen

Sensible Mitteilungen, die nicht in die Behandlungsakte gehören, kann ich über Secrets senden. Der Inhalt wird Ende-zu-Ende verschlüsselt bereitgestellt und über einen einzelnen Link abgerufen. Formulare und Umfragen nutze ich nur gelegentlich, etwa für Anmeldungen, Rückmeldungen, Terminabfragen oder Befragungen. Dabei verarbeite ich die Angaben, die Sie eintragen. Diese Formulare und Umfragen der Schröter-Cloud (nicht das Kontaktformular der Website, Abschnitt 4.1a) sind transportverschlüsselt, aber nicht Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Es werden keine Gesundheitsdaten erhoben. Trägt dennoch jemand in ein Freitextfeld Gesundheitsangaben ein und liegt keine Einwilligung nach Abschnitt 8.1 vor, verwende ich sie nicht, lösche die Angaben und melde mich über die angegebenen Kontaktdaten bei Ihnen. Ohne die für die jeweilige Anmeldung erforderlichen Angaben kann ich sie nicht bearbeiten. Diese Dienste gehören zur Schröter-Cloud.

Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO für die jeweilige Anmeldung oder Mitteilung, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO für die technischen Zugriffsdaten (berechtigtes Interesse an Betrieb und Sicherheit des Dienstes). Für freiwillige Rückmeldungen und Befragungen gilt Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse an der Verbesserung meines Angebots), die Teilnahme ist freiwillig.

8.2 Chat (Talk) und WhatsApp

Für den organisatorischen Austausch vorab kann ich einen vorübergehenden Chat-Raum in Talk einrichten. Der Beitritt erfolgt wie bei der Videosprechstunde über einen Link im Browser mit einem frei wählbaren Namen. Der Chat-Raum wird gelöscht, sobald sein Zweck erledigt ist. Chatnachrichten sind transportverschlüsselt, aber nicht Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Möchten Sie den Chat auch für Gesundheitsdaten nutzen, ist dafür Ihre vorherige Einwilligung nach Abschnitt 8.1 nötig. Bitte beachten Sie dann die Hinweise zum Reverse-Proxy in Abschnitt 8.3.

Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Für Gesundheitsdaten gilt Abschnitt 8.1.

WhatsApp: Schreiben Sie mich von sich aus über WhatsApp an, antworte ich dort ausschließlich auf organisatorische und alltägliche Nachrichten, etwa Terminabsprachen. Ich nehme dort von mir aus keinen ersten Kontakt auf. In meiner ersten Antwort verweise ich auf diese Datenschutzerklärung. Das ist kein Angebot meiner Praxis, sondern ein Entgegenkommen, wenn Sie mich dort schon erreichen. Ich erhalte dabei Ihre Telefonnummer, Ihren Profilnamen, soweit sichtbar Ihr Profilbild und den Inhalt Ihrer Nachricht. Ich verwende diese Angaben nur, um Ihnen zu antworten. Nach Angaben von WhatsApp sind Nachrichten Ende-zu-Ende-verschlüsselt, den Inhalt kann WhatsApp daher nicht lesen. Der Betreiber, WhatsApp Ireland Limited, Merrion Road, Dublin 4, D04 X2K5, Irland (ein Meta-Unternehmen), erhält dabei Metadaten wie Telefonnummer, Zeitpunkte und Verbindungsdaten und verarbeitet sie als eigener Verantwortlicher (Nutzungsbedingungen und Datenschutzhinweise: whatsapp.com/legal). Das gilt auch für meine Antworten. Dem Betreiber ist damit bekannt, dass und wann Sie mich kontaktieren. Wenn Sie das nicht möchten, erreichen Sie mich auch per Telefon, per E-Mail oder über das Formular. Übermittlungen von WhatsApp in die USA verantwortet WhatsApp selbst. Bitte senden Sie mir über WhatsApp keine Gesundheitsangaben, ich nehme sie dort nicht entgegen, auch nicht mit Einwilligung. Tun Sie es dennoch, lösche ich die Nachricht, sobald ich die Angaben erkannt habe, und verwende sie nicht. Ich verweise Sie dann auf das Gespräch, die Videosprechstunde oder den Upload-Link. Alle übrigen Nachrichten lösche ich, sobald ihr Zweck erledigt ist.

Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO für Terminabsprachen und andere Anfragen zu meiner Behandlung, im Übrigen Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse an einer unkomplizierten Antwort).

8.3 Reverse-Proxy (OVHcloud, Standort Deutschland)

Der Zugang zur Schröter-Cloud läuft über einen Reverse-Proxy, den ich im Rechenzentrum von OVHcloud betreibe (OVH GmbH, Oskar-Jäger-Straße 173/K6, 50825 Köln; Rechenzentrumsstandort Deutschland). Die Website selbst läuft nicht über diesen Reverse-Proxy (Abschnitt 3.1).

Jeder Aufruf der Schröter-Cloud verarbeitet IP-Adresse, Datum und Uhrzeit, aufgerufene Adresse und technische Angaben zum Browser. Diese Daten werden auf dem Reverse-Proxy spätestens nach 7 Tagen gelöscht. Zur Abwehr von Angriffen werden Verbindungen kurzzeitig auf missbräuchliche Muster geprüft und auffällige IP-Adressen gesperrt.

Die TLS-Verschlüsselung der Verbindung endet auf dem Reverse-Proxy. Dort werden die Datenpakete kurz im Arbeitsspeicher entschlüsselt und anschließend über einen verschlüsselten Tunnel an meine eigene Infrastruktur weitergeleitet. Ende-zu-Ende-verschlüsselte Inhalte (Talk-Videosprechstunden, Secrets, hochgeladene Dateien und meine Behandlungsnotizen) sind davon nicht betroffen, sie bleiben auch auf diesem Weg verschlüsselt.

Mit der OVH GmbH besteht ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO. OVH setzt Unternehmen der OVH-Gruppe als Unterauftragnehmer ein, überwiegend in der EU, zum Teil auch in Kanada und im Vereinigten Königreich. Für Kanada und das Vereinigte Königreich bestehen Angemessenheitsbeschlüsse der EU-Kommission.

Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse an der Bereitstellung und Absicherung der Dienste, Art. 32 DSGVO).

8.4 CrowdSec

Zur Abwehr von Angriffen setzt der Reverse-Proxy CrowdSec ein. Die Software arbeitet lokal auf dem Server. Bei einem erkannten Angriff werden die IP-Adresse des Angreifers (gegebenenfalls mit ungefährer Standortangabe), der Zeitpunkt, die Bezeichnung des Angriffsmusters und eine Kennung meiner Installation an CrowdSec in Frankreich gemeldet, damit gemeinsame Sperrlisten zum gegenseitigen Schutz der Betreiber erstellt werden können. Für gemeldete oder gesperrte IP-Adressen sind CrowdSec und seine Nutzer, zu denen ich gehöre, gemeinsam verantwortlich (Art. 26 DSGVO), Anlaufstelle für Betroffene ist CrowdSec (Entsperrung: crowdsec.net/remove-ip-crowdsec-blocklist). Mein Server meldet die Angreifer-IP-Adressen, CrowdSec führt die gemeinsamen Sperrlisten und bearbeitet Entsperrungen. Eine zeitlich begrenzte Sperre auf meinem Server (in der Regel vier Stunden) kann ich auf Anfrage aufheben. Rechte auf Auskunft, Löschung und Widerspruch können Sie auch mir gegenüber geltend machen. Soweit die Angaben bei CrowdSec liegen, leite ich Ihr Anliegen dorthin weiter. CrowdSec speichert gemeldete IP-Adressen nach eigenen Angaben höchstens drei Monate, in bestimmten Fällen bis zu einem Jahr, unverändert und danach nur noch vergröbert. Weitere Informationen, auch zu Speicherdauer und Unterauftragnehmern, stehen in der (englischen) Datenschutzerklärung von CrowdSec (www.crowdsec.net/privacy-policy). Die IP-Adresse unauffälliger Besuchender wird nicht an CrowdSec übermittelt.

Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse an der Abwehr von Angriffen).

8.5 Empfänger

Auftragsverarbeiter sind die Feyer Media GmbH (Hostingwerk.de) und die OVH GmbH, jeweils mit Vertrag nach Art. 28 DSGVO und Rechenzentren in Deutschland. Beide verarbeiten Ihre Daten ausschließlich in meinem Auftrag und nach meinen Weisungen, nicht für eigene Zwecke.

Ich behandle Ihre Angaben vertraulich und gebe Angaben aus Behandlung und Anfragen nur weiter, wenn Sie eingewilligt haben oder eine gesetzliche Pflicht besteht.

Darüber hinaus erhalten folgende Stellen Daten nur im genannten Umfang:

  • Finanzamt: keine regelmäßige Übermittlung und keine Herausgabe der Behandlungsakte. Im Rahmen einer steuerlichen Prüfung, etwa einer Betriebsprüfung, kann ich verpflichtet sein, Rechnungen und Buchungsbelege vorzulegen.
    Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO in Verbindung mit § 147 AO. Soweit die Rechnung die Behandlung erkennen lässt, gilt zusätzlich Abschnitt 8.6.
  • Labore und externe Befundstellen: nur die für den konkreten Auftrag erforderlichen Angaben, auf Ihre Veranlassung und mit Ihrer Einwilligung im Behandlungsverlauf.
    Rechtsgrundlage: Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO.
  • Andere Behandelnde: nur auf Ihren Wunsch oder mit Ihrer Einwilligung.
    Rechtsgrundlage: Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO.
  • CrowdSec: nur Angreifer-IP-Adressen nach Abschnitt 8.4.
  • WhatsApp: nur die Metadaten nach Abschnitt 8.2.

Bei Massagebehandlungen in Unternehmen erhalte ich von Ihrem Arbeitgeber eine Liste mit Ihrem Namen und der Uhrzeit Ihres Termins. Ich nutze sie zur Organisation der Termine und als Nachweis, wie viele Personen ich massiert habe (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, mein berechtigtes Interesse an einem reibungslosen Ablauf und am Leistungsnachweis). Das Unternehmen erhält von mir keine Gesundheitsdaten. Auf diese Erklärung weise ich Sie bei unserem ersten Kontakt hin, spätestens innerhalb eines Monats nach Erhalt der Liste. Die Liste, die ich per E-Mail erhalte, bewahre ich bis zum Ende des dritten Jahres nach dem Jahr der Leistung auf, damit ich mögliche Rückfragen zur Abrechnung beantworten kann. Entsteht mit Ihnen ein Behandlungsverhältnis, gelten für die Dokumentation die Abschnitte 8.1 und 8.6. Ihre Rechte stehen in Abschnitt 9.

8.6 Speicherdauer der Behandlungsakte und der Abrechnung

Rechnung und Zahlung: Für die Abrechnung verarbeite ich Ihren Namen, Ihre Anschrift, Art und Datum der Leistung und den Rechnungsbetrag. Zahlen Sie per Überweisung, kommen Ihre Kontodaten und der Verwendungszweck hinzu. Bitte geben Sie im Verwendungszweck nur die Rechnungsnummer an und keine Gesundheitsangaben. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertrag). Ohne diese Angaben kann ich keine ordnungsgemäße Rechnung stellen. Die Aufbewahrung ist unten geregelt.

Besteht ein Behandlungsvertrag, bewahre ich die Behandlungsakte zehn Jahre nach Abschluss der Behandlung auf und lösche sie danach (§ 630f Abs. 3 BGB). Bis zu einem Widerruf stützt sich die Verarbeitung auf Ihre Einwilligung (Abschnitt 8.1), für die weitere Aufbewahrung auf Art. 9 Abs. 2 lit. f DSGVO. Nach einem Widerruf oder nach Abschluss der Behandlung nutze ich die Akte nur noch dafür. Rechnungen und Buchungsbelege bewahre ich daneben nach den jeweils geltenden steuerlichen Vorschriften (§ 147 AO) auf, auch wenn die Behandlungsakte bereits gelöscht ist. Soweit der Text einer Rechnung erkennen lässt, dass und wie ich Sie behandelt habe, stütze ich die Aufbewahrung zusätzlich auf Art. 9 Abs. 2 lit. f DSGVO (mögliche Ansprüche).

Rechtsgrundlage: Für die Behandlungsakte bis zum Widerruf die Einwilligung nach Abschnitt 8.1, für die weitere Aufbewahrung Art. 9 Abs. 2 lit. f DSGVO in Verbindung mit Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO und § 630f Abs. 3 BGB. Für Rechnungen und Buchungsbelege Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO und § 147 AO, soweit der Text die Behandlung erkennen lässt zusätzlich Art. 9 Abs. 2 lit. f DSGVO.

Kommt kein Behandlungsverhältnis zustande, werden Anfragen sowie Termin- und Anamnesedaten gelöscht, sobald der Sachverhalt geklärt ist, sofern keine gesetzliche Aufbewahrung entgegensteht. Alle übrigen Daten lösche ich, sobald der Zweck entfallen ist und keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht entgegensteht.

Sicherungskopien: Meine Sicherungskopien (Backups) werden in einem rotierenden Verfahren regelmäßig überschrieben. Bis dahin können bereits gelöschte Daten darin noch enthalten sein. Ich nutze sie nicht, und stelle ich Daten aus einer Sicherung wieder her, lösche ich bereits gelöschte Daten erneut. Der Reverse-Proxy bei OVHcloud wird täglich gesichert, die Sicherung wird täglich überschrieben und enthält nur Protokolldaten. Auch der Hosting-Anbieter sichert Daten auf seinen Servern nach eigenen Fristen (Abschnitt 3.1).

9.1 Auskunft (Art. 15 DSGVO)

Sie haben das Recht, Auskunft darüber zu verlangen, ob und welche personenbezogenen Daten ich von Ihnen verarbeite, zu welchen Zwecken, woher die Daten stammen, wer die Empfänger sind und wie lange die Daten gespeichert werden.

9.2 Berichtigung (Art. 16 DSGVO)

Sie haben das Recht, die Berichtigung unrichtiger oder die Vervollständigung unvollständiger Daten zu verlangen.

9.3 Löschung (Art. 17 DSGVO)

Sie haben das Recht, die Löschung Ihrer Daten zu verlangen, sofern einer der in Art. 17 Abs. 1 DSGVO genannten Gründe vorliegt.

Das Löschungsrecht greift nicht, solange ich die Behandlungsakte nach Abschnitt 8.6 aufbewahren muss oder ein konkreter Anspruch noch offen ist (Art. 17 Abs. 3 lit. b und e DSGVO). Dasselbe gilt für Rechnungen und Buchungsbelege während der steuerlichen Frist. Diese Daten sperre ich für andere Zwecke und lösche sie nach Ablauf der jeweiligen Frist.

9.4 Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18 DSGVO)

Sie haben das Recht, die Einschränkung der Verarbeitung zu verlangen, wenn Sie die Richtigkeit bestreiten, die Verarbeitung unrechtmäßig ist und Sie die Löschung ablehnen, oder wenn die Daten für meine Zwecke nicht mehr benötigt werden, Sie sie jedoch zur Geltendmachung von Rechtsansprüchen benötigen, oder wenn Sie Widerspruch nach Art. 21 DSGVO eingelegt haben und noch nicht feststeht, ob meine Gründe überwiegen.

9.5 Datenübertragbarkeit (Art. 20 DSGVO)

Sie haben das Recht, die Daten, die Sie mir bereitgestellt haben, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten oder die Übermittlung an einen anderen Verantwortlichen zu verlangen, sofern die Verarbeitung auf einer Einwilligung oder einem Vertrag beruht und mithilfe automatisierter Verfahren erfolgt.

9.6 Widerruf von Einwilligungen (Art. 7 Abs. 3 DSGVO)

Sie haben das Recht, jede Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft zu widerrufen, auch einzelne, zum Beispiel für die Weitergabe an Labore oder andere Behandelnde (Abschnitt 8.5). Der Widerruf ist formlos möglich, zum Beispiel per E-Mail oder Telefon an die in Abschnitt 2 genannten Kontaktdaten. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt unberührt. Widerrufen Sie die Einwilligung in die Dokumentation Ihrer Gesundheitsdaten (Abschnitt 8.1), kann ich Sie nicht weiter behandeln, soweit die Behandlung Gesundheitsdaten voraussetzt. Der Widerruf löscht die Behandlungsakte nicht vor Ablauf der Frist nach Abschnitt 8.6.

9.7 Widerspruch (Art. 21 DSGVO)

Hinweis auf Ihr Widerspruchsrecht: Erfolgt die Verarbeitung auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, haben Sie das Recht, aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben, Widerspruch einzulegen. Ich verarbeite die Daten dann nicht mehr, es sei denn, ich kann zwingende schutzwürdige Gründe nachweisen, die Ihre Interessen, Rechte und Freiheiten überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.

9.8 Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde (Art. 77 DSGVO)

Wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten gegen die DSGVO verstößt, haben Sie das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, insbesondere in dem Mitgliedstaat Ihres Aufenthaltsorts, Ihres Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes.

Zuständige Aufsichtsbehörde für meine Niederlassung in Berlin:

Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit
Alt-Moabit 59–61
10555 Berlin
Website: www.datenschutz-berlin.de

9.9 Automatisierte Entscheidungsfindung

Eine automatisierte Entscheidung mit rechtlicher Wirkung oder vergleichbarer erheblicher Beeinträchtigung (Art. 22 DSGVO) findet nicht statt.

Stand: 15. Oktober 2026