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Über mich – Weg & Philosophie

Meine Wurzeln

Die Frage, was einen Menschen gesund hält

Aufgrund meiner Erfahrungen als Zivildienstleistender und Krankenpflegehelfer habe ich mich schon früh mit der Frage beschäftigt, was einen Menschen gesund erhält. Nicht: Was macht krank, und wie bekämpft man es? Sondern: Was stärkt die Selbstheilungskräfte, die jeder Mensch von Natur aus in sich trägt, oder was steht ihnen entgegen? Diese Frage hat meinen ganzen beruflichen Weg sowie mein Leben geprägt – auch wenn die Antworten darauf Jahre gebraucht haben, um zu reifen.

Nachdem ich selbst erfahren hatte, wie alternative Heilmethoden helfen können, war meine Begeisterung für diese Heilmethoden und deren Ansätze sowie für die Naturheilkunde im Allgemeinen geweckt. Ich wollte mehr über die tieferen Hintergründe und Betrachtungsweisen wissen.

Peter Schröter steht in einem Park unter einem knorrigen Baum, beide Hände an einem Ast über dem Kopf, und blickt zur Seite.
Peter Schröter sitzt im Schneidersitz auf einer Holzbank in einem Garten und lächelt.

Der Weg in die Naturheilkunde

Vom Lehramt zur Naturheilkunde

Begegnungen mit verschiedensten Menschen und deren unterschiedlichsten Lebenswirklichkeiten bewegten mich schließlich dazu, mein Studium vorzeitig zu beenden und meinem Interesse und meiner Begeisterung zu folgen. Zudem hatte ich nicht das Empfinden, dass mich der gewählte Studiengang – Lehramt Sport/Englisch – mit Sinn erfüllen würde.

Meine ersten Schritte in die Naturheilkunde führten mich in die Praxis eines damaligen Kollegen, wo ich trotz meines jungen Alters herzlich im Team aufgenommen wurde. Neben meinen dortigen Ausbildungen in Massagen, Schröpfen und Softlaserakupunktur konnte ich über Jahre hinweg lernen und wachsen. Die praxisnahen Erfahrungen bestärkten mich, auch wenn mein Vorhaben nicht nur auf Zustimmung in meinem Umfeld traf.

Eigene Praxis

Seit 2009 im Hausbesuch

So beendete ich meine Ausbildung zum Heilpraktiker und erhielt Ende 2008 die staatliche Erlaubnis zur berufsmäßigen Ausübung der Heilkunde, womit sich mein Wunsch, einer für mich sinnvollen und erfüllenden Tätigkeit nachzugehen, verwirklichte. Zunächst noch in Ausbildung, später als Heilpraktiker, konnte ich über Jahre in der Praxis eines heutigen Kollegen umfangreiche Erfahrungen sammeln. Dafür bin ich dankbar.

Die gesammelten Erfahrungen, die Ausbildungen und das in der Praxis Erlernte bilden heute den Grundstein für meine Heilarbeit. Wobei die Betonung auf „Grundstein“ liegt.

Seit 2009 bin ich mit eigener Praxis im Hausbesuch tätig.

Über die Jahre habe ich viel ausprobiert, kritisch hinterfragt und manches auch wieder verworfen, wenn es meinen Ansprüchen an Wirksamkeit nicht gerecht wurde. Diese Offenheit – gepaart mit der Bereitschaft, auch liebgewonnene Methoden und Gewohnheiten loszulassen – hat mich schließlich zu dem geführt, was ich heute als meine eigentliche Berufung verstehe: das Fasten.

Peter Schröter sitzt im Freien, den Kopf nachdenklich auf eine Hand gestützt, und blickt zur Seite.

Lebenslauf

2004 Beginn der Ausbildung zum Heilpraktiker – Samuel Hahnemann Schule Berlin (Homöopathie) und Berliner Schule für Heilkunde Maier & Kühn
Seit 26.11.2008 staatliche Erlaubnis zur berufsmäßigen Ausübung der Heilkunde ohne Bestallung
2017 Ausbildung zum ärztlich geprüften Fastenleiter (dfa), Deutsche Fastenakademie
Ab 2005 langjährige Praxiserfahrung bei einem heutigen Kollegen (Massage, Schröpfen, Softlaserakupunktur)
Ende 2008 Heilpraktiker-Erlaubnis
Seit 2009 eigene Praxis im Hausbesuch
Methoden
Massage: klassisch, Triggerpunkt, Akupressur, chiropraktische und osteopathische Techniken
Schröpfen
Softlaserakupunktur
Fortbildungen
Dr. med. Dietrich Klinghardt: Schwerpunkt: Hintergründe und Einsichten zu Autismus, Lernstörungen und Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern sowie Schwermetallausleitung
Michael Barnett: Meditationstechniken, Bodyflow, Achtsamkeits- und Konzentrationstraining, Kommunikation, Teamarbeit und Gruppenprozesse, Problemlösungsstrategien, Wahrnehmungsschulung, Körperarbeit
Entwicklung
Seit 2014 Neuausrichtung auf Lebensstilmedizin: Ernährung, Fasten, Bewegung und seelisches Wohlbefinden, mit stetigen Fortbildungen zu Therapie und Prävention
Schule
1998–1999 Mohawk High School, Marcola, Oregon, USA
2001 Abitur
Studium
2003–2004 Lehramtsstudium (Sport/Englisch), Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald – vorzeitig beendet zugunsten der Naturheilkunde
Während des Studiums Tätigkeit als Betreuer und Dolmetscher einer Jugendgruppe aus den USA (Jugendkulturtreffen Oberhavel)

Warum Fasten?

Meine persönlichen Fastenerfahrungen – initiiert durch eine eigene Erkrankung und das zufällige Anschauen des Arte-Dokumentarfilms „Fasten und Heilen – Altes Wissen und neueste Forschung“, die ihren Gipfel in einer selbst geplanten Solo-Fastenwanderung über 120 km in 7 Tagen von Hennigsdorf nach Bad Wilsnack fanden – stellten viele meiner Überzeugungen und Betrachtungsweisen erneut und grundlegend auf den Kopf.

„Die Natur heilt allein durch Weglassen.“ – Dr. med. Hellmut Lützner

Sieben Tage, die ich tatsächlich als transformatorisch bezeichnen kann: Keine andere Methode hat mir je so unmittelbar das Prinzip der Selbstwirksamkeit und die Fähigkeit meines Körpers zur Selbstregulation – was ich teils als Selbstheilungskraft verstehe – vor Augen geführt.

Die Erfahrung des freiwilligen Verzichtes, verbunden mit dem Gefühl, es aus eigener Kraft geschafft zu haben, war der Schlüssel zu einer völlig anderen inneren Form der Freiheit und Selbstbestimmtheit – die mir bis zu diesem Zeitpunkt unbekannt war.

Die positive Erfahrung, auf eine der größten Gewohnheiten – des täglichen Essens – verzichten und ohne Weiteres eine Strecke von 120 km zurücklegen zu können, hat mich und damit meine Tätigkeit nachhaltig verändert. Denn ich habe dabei etwas verstanden, das über das Fasten hinausreicht: Nicht nur der Körper folgt Gewohnheiten – auch das Denken. Wer einmal erfahren hat, dass sich selbst tief eingefahrene Gewohnheiten aus eigenem Antrieb verändern lassen, dem fällt es danach leichter, bewusst neue Wege zu gehen, statt in alte Muster zurückzufallen.

Hennigsdorf

Bad Wilsnack

Was ich Ihnen anbiete, ist das Ergebnis eines langen, eigenen Erfahrungsweges. Ich habe nichts einfach übernommen, sondern kritisch hinterfragt.

Ich denke dabei nicht in Lagern. Weder ist Naturheilkunde grundsätzlich die bessere Medizin, noch ist sie ein Ersatz für das, was die Schulmedizin gut kann. Mir geht es um einen integrativen Ansatz: die für Sie passende Lösung – ob das nun in meinem Bereich liegt oder in dem eines Facharztes.

So wie mir auf meiner Wanderung niemand die Schritte abnehmen konnte, kann auch ich Ihnen das Fasten nicht abnehmen. Jedes Fasten ist neu, so wie man nie zweimal in denselben Fluss steigt. Was ich anbieten kann, ist ein achtsamer, geschützter und individueller Rahmen, das Wissen um die Hintergründe und die Erfahrung, wann Begleitung wirklich gebraucht wird – und wann es besser ist, dem eigenen Körper zu vertrauen und einen Schritt zurückzutreten.

Meine heutige Haltung ist die Frage nach dem, was gesund hält: der Blick auf Ernährung, Bewegung, Gewohnheiten und das seelische Wohlbefinden, wie ihn die Lebensstilmedizin beschreibt. Für mich ist das keine Theorie, sondern etwas, das ich selbst erfahren habe und lebe. Seit 2017 bin ich ärztlich geprüfter Fastenleiter (dfa).

Ich würde mich freuen, auch Sie ein Stück auf Ihrem Weg zur „Gesundheit aus eigener Kraft“ begleiten zu dürfen – so, wie ich meinen eigenen Weg gegangen bin: Schritt für Schritt, mit Vertrauen in das, was der Körper von selbst kann. Dabei ist mir der persönliche, offene und aufrichtige Austausch mit Ihnen besonders wichtig.

„Gesundheit ist kein Ziel, das man erreicht, sondern ein Weg, den man geht.“Lassen Sie uns ein Stück gemeinsam gehen.

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